27.01.2026

Demokratie & Vielfalt

Gedenken an die Opfer der Euthanasie

Wir erinnern uns an die Opfer des Nationalsozialismus

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin mit grünen Bäumen im Hintergrund

Jedes Jahr am 27. Januar gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus.

Wir denken an die vielen Menschen, die eingesperrt, gequält, misshandelt und ermordet wurden, weil sie nicht in das Weltbild der Nazis passten.

Sie hatten eine falsche Religion, Kultur oder Hautfarbe oder die politische Ansicht oder der Lebensstil erschien den Nationalsozialistenfalsch.

Unter den vielen Opfern waren 300.000 Menschen mit Behinderung, die im Rahmen des „Euthanasie-Programms“ ermordet wurden.

Zusätzlich wurden ungefähr 400.000 Menschen mit Behinderung zwangssterilisiert.

 

Es ist gut, dass es Gedenktage wie den 27. Januar gibt.

Sie helfen uns dabei, uns zu erinnern und mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen.

Wenn man das viel zitierte „nie wieder“ aber wirklich ernstmeint, dann reicht es nicht, einmal im Jahr der Opfer zu gedenken. Es bedarf einer ernsthaften und tiefen Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Nationalsozialisten – auch im eigenen Umfeld.

Denn die Verbrechen der Nationalsozialisten fanden nicht nur irgendwo weit weg statt, sondern auch hier ganz in unserer Nähe, in unseren Nachbarschaften.

Zurück zur Übersicht